Schulelternbeirat

Website des Schulelternbeirats unter Lessing-Online
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Herzlichen Glückwunsch, Sie sind als Elternbeiräte in Ihrer Klasse gewählt worden!
Wir möchten Ihnen mit diesem kleinen Leitfadens die ersten Schritte in Ihrer neuen Rolle leichter machen, indem wir die ‚frequently asked questions' zusammengestellt haben mitsamt der bisher bewährten Antworten, die sich im Laufe vieler Jahre erfolgreicher Elternarbeit am Lessing-Gymnasium herauskristallisiert haben.
Der Alltag an der Schule ist geprägt von sozusagen halbjährlich wechselnden Anforderungen. Deshalb bitten wir Sie herzlich um Ihre aktuellen Vorschläge, Wünsche und eigenen Erfahrungen, um den Ratgeber für den Einstieg stets auf den neuesten Stand zu bringen.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Einstieg in die Elternarbeit!

Der Vorstand des Schulelternbeirates des Lessing-Gymnasiums
Martin Wiesmann (1. Vorsitzender, Telefon: gesch.: 069-71244504, privat: 0172-2575960)
Annette Reschke (2. Vorsitzende)
Janine Schellhorn (Schatzmeisterin)
Andrea Tappeiner (Beisitzerin)
Irmgard Bünger (Beisitzerin)

Die Mitglieder des Vorstands sind per Mail (
vorname.nachname[a]lessing-ffm.net) erreichbar.

Was mache ich als neu gewählter Klassenelternbeirat am ersten Elternabend?
Der erste Elternabend wird von der Klassenleitung einberufen, als erster TOP wird die Wahl der Elternvertreter initiiert. Nach Annahme der Wahl übernehmen Sie die Gesprächsführung. Bitten Sie Ihre/n StellvertreterIn, bei der Diskussion die Reihenfolge der Wortmeldungen im Auge zu behalten.
Sicher gibt es Informationen der KlassenlehrerIn und Fragen aus der Elternschaft. Nutzen Sie die Sitzung auch, um die Tagesordnung für die Folgesitzung anzusprechen (Einladung von max. zwei HauptfachlehrerInnen, Resümee der ersten Wochen) und darauf hinzuweisen, dass die Terminabsprache zwischen Ihnen, Ihrem/r VertreterIn und dem/der KlassenlehrerIn vorgenommen wird.
Lassen Sie ein Blatt für die Adressen herumgehen und bitten Sie die Eltern um Ihr Einverständnis, die vervollständigte Adressenliste (mit e-mail und Mobil-Telefon-Nummer der Eltern!!) zu verteilen. Die Vervollständigung kann mit Hilfe der Kinder bis zum nächsten Elternabend geschehen.

Wie bereite ich den nächsten Elternabend vor?

  • Die Terminabsprache sollte zwischen den beiden gewählten Beiräten und Ihrer KlassenlehrerIn vorgenommen werden. Denken Sie an mögliche andere schulische Termine. Und natürlich werden nie alle Eltern an einem Termin kommen können!
  • Bereiten Sie eine Tagesordnung vor und besprechen Sie Ihren Vorschlag mit dem/der KlassenlehrerIn. Ergänzen Sie die Tagesordnung um entsprechende Wünsche.
  • Die Einladung muss spätestens 10 Tage vor dem Termin an die Eltern, an den/die KlassenlehrerIn und via Klassenleitung an die eingeladenen FachlehrerInnen verteilt werden.
  • Bitten Sie die Eltern darum, Ihnen (telefonisch oder per e-mail) vorab für die Allgemeinheit interessante Themen zur Kenntnis zu bringen.
    Bereiten Sie sich anhand der Tagesordnung vor.
  • Mögliche Fragen an den/die KlassenlehrerIn und die HauptfachlehrerInnnen:
    - Was wünschen sich Eltern von den LehrerInnen und umgekehrt?
    - Wie können Eltern ihren Kindern helfen?
    - Welche Arbeits-/Lernmethodik wird eingesetzt?
    - Wie wird ‚Lernen lernen' in den Unterricht integriert?

Wie gehe ich mit folgenden Fragen um?

Hausaufgaben
"Wie viele Hausaufgaben sind zulässig?" - sicherlich eine der am häufigsten gestellten Fragen. Natürlich ist die aufgewandte Zeit auch immer von der Arbeitsökonomie des Kindes bestimmt. Aber insbesondere in der Eingewöhnzeit der Kinder wird der/die KlassenlehrerIn als Ratgeber für die Arbeitsmethodik Ihnen Anhaltspunkte nennen können und vermittelnd mit den anderen Fachlehrern agieren.
Am Lessing-Gymnasium gibt es eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung für die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 (Unkostenbeitrag pro Halbjahr 240-260 €), die dank großzügiger Unterstützung des Bundes der Freunde ermöglicht werden kann. Eine Anmeldung ist verbindlich.
Die Möglichkeiten des Förderunterrichts sollten über den/die KlassenlehrerIn erfragt werden.

Klassenkasse
Es gibt nicht wie in der Grundschule die Notwendigkeit, Bastelmaterialien vorzuhalten. Es ist sinnvoll, die Eltern am Elternabend diskret um einen freiwilligen, geringen Betrag (max. €5) für kleine Dankbezeigungen an die Lehrkraft (Rückkehr von Klassenfahrt, Weihnachtskarte, nach Erkrankung etc.) zu bitten.
Eine Klassenkasse der Klasse selbst sollte - falls dies der/die KlassenlehrerIn z.B. für die Verwendung bei gemeinsamen Ausflügen anregt - von der Klasse selbst verwaltet werden. Auch solche Beträge können nur freiwillig in der selbst verantworteten Höhe eingesammelt werden. Eine solche Klassenkasse darf nicht für Fahrtkosten von Klassenausflügen genutzt werden.

Außerschulische Treffs
Bewährt haben sich gemeinsame Unternehmungen, d.h. Eltern UND Kinder mit dem/der KlassenlehrerIn zum gegenseitigen Kennenlernen. Als Anregungen sind zu nennen: Schifffahrt auf dem Main zur Gerbermühle (100 Minuten) mit Einkehr oder Wanderungen im Taunus oder Spessart. Bevorzugt wurde terminlich der Sonntag (z.B. 11.00-15.00 Uhr). Denken Sie an die Erreichbarkeit der Ziele! Im Sommer bietet sich ein Picknick z.B. im Grüneburgpark an.

Weihnachtsfeier
Auch hier ist zu erinnern: Ihre Kinder sind nicht länger in der Grundschule! Ein Weihnachtsfest der Klasse wird diese in Absprache mit dem/der KlassenlehrerIn gestalten. Bieten Sie natürlich Ihre Unterstützung an (Weihnachtsgebäck, Dekoration etc.).

Schwere Bücher/Schränke
Die Situation zu schwerer Schulranzen stellt sich nicht nur in der Sexta! Bewältigt - nicht vollständig gelöst! - werden kann das Problem nur im Klassenverband. Bewährt hat sich das ‚Teilen' von Büchern im Unterricht durch Banknachbarn. Dies bedarf der Absprache zwischen den Kindern. Sprechen Sie das Thema am Elternabend an - der/die KlassenlehrerIn wird Sie sicherlich unterstützen, bei den anderen Lehrkräften für Verständnis zu sorgen. Manche Bücher (z.B. Atlas) können auch im jeweiligen Schrank des Klassenraumes aufbewahrt werden. 

Klassenraumpflege
Gerade in der Orientierungsphase, in der die Klasse sich als Gemeinschaft konstituiert, kann der Wunsch der Kinder ‚ihren Klassenraum' zu gestalten, kreativ genutzt werden. Für selbst gestaltete Plakate kann schon einmal ein Nachmittag genutzt werden. Auch hier gilt: Unterstützen Sie die Klasse, aber bleiben Sie im Hintergrund. Unterstützen Sie die Bemühungen des/der Klassenlehrers/In, Ordnungsdienste etc. zu etablieren. Sprechen Sie zu Hause mit Ihren Kindern positiv über Unverzichtbares im Zusammenleben - wie Ordnung, Abfallbeseitigung etc. 

Schulkantine
Allen Mitgliedern der Schulgemeinde steht eine Kantine zur Verfügung - nicht nur ein Ort der ‚Speisung'(Der Speiseplan berücksichtigt die Essenswünsche von Kindern!), vielmehr Kommunikationsbörse und Anlaufstelle für die Kinder. Unser aller großer Dank hat Frau Rikas (wundern Sie sich nicht, wenn sie alsbald viel von Tina zu hören bekommen) zu gelten, die für unsere Kinder immer ansprechbar ist! 

AG-Angebot
Das Angebot an Arbeitsgemeinschaft variiert - bitte informieren Sie sich über das Schwarze Brett bzw. die Website. 

Wie funktioniert Elternarbeit am Lessing-Gymnasium?

SEB-Sitzungen
Im Laufe eines Schuljahres lädt der Vorstand des SEB üblicherweise zu 2 bis 3 Sitzungen ein, an denen für die Schule relevante Themen besprochen werden. Stehen besondere Themen für die Schulgemeinde an, kann der SEB auch häufiger tagen, bzw. kann der Vorstand hierfür Arbeitsgruppen ins Leben rufen. 

SEB-Empfang
Zum Auftakt des Schuljahres - sowie alle Klassenelternbeiräte gewählt sind - lädt der Schulelternbeirat die Klassenelternbeiräte, das Kollegium und die Mitglieder der Schulkonferenz zu einem Empfang in die Schulkantine ein. Bei diesem informellen Treff steht das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch ‚ohne Tagesordnung' im Vordergrund.

Sinnvoll ist ein Jahrgangsstufen-Treff für die Stufe 5 am Beginn des zweiten Halbjahres, an dem insbesondere das Feedback zur Eingewöhnungsphase eingeholt werden sollte. Eine Liste aller Elternbeiräte wird auf der Herbstsitzung des SEB verteilt.

Der Bund der Freunde (BdF)
Der Bund der Freunde fördert in vielfältiger Art die Aktivitäten der Schule. Der BdF ist mehr als ein Förder- oder Ehemaligenverein. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Initiativen zu fördern, die in der Vielfalt des schulischen Angebots den Gedanken der humanistischen Bildung fördern. Ohne ihn wäre vieles im Lessing-Gymnasium nicht möglich gewesen und er gilt als unverzichtbarer Bestandteil des Schulgemeinde (Website: Bund der Freunde des Lessing-Gymnasiums e. V. ).

Woher bekomme ich die notwendigen Informationen?
- Information über den Schulelternbeiratsvorstand (bei erster Sitzung direkt, via Lessing-Website: www.lessing-ffm.de, persönliche Kontaktaufnahme)
- Stundentafel von Hessen/des Lessing-Gymnasiums > via HMK-Website, Sekretariat
- Hausordnung > via Sekretariat
- Versetzungsordnung -> via Sekretariat
- Information zur Anzahl und Terminen von Klassenarbeiten -> via Klassenlehrer
- Adressen von nützlichen Websites: